FDP Kreisverband Gotha

Logo FDP Kreisverband Gotha

Pressemeldung "raus aus der Ampel"

Pressemitteilung vom Kreisvorstand

ampel

Ampelpartner am Ende

Stellungnahme zum Bruch der Ampelkoalition



Gotha/ Waltershausen, den 7.11.2024



Sehr geehrte Damen und Herren,

der FDP-Kreisverband Gotha hat mit einer Krisensitzung am Donnerstagabend auf den

Rauswurf der FDP-Minister reagiert. „Wir haben den Eindruck, dass der Bruch seitens des

Bundeskanzlers von langer Hand geplant wurde“, fasst der stellvertretende Kreisvorsitzende

André Gebser den ersten Eindruck der meisten FDP-Mitglieder im Landkreis zusammen.

Einig ist sich der Kreisvorstand dabei, dass das Aus der Ampel längst überfällig war.

Trotzdem ist die Art und Weise einfach deprimierend und löst kein einziges Problem im

Land, vor allem die Wirtschaftskrise, die jeden Monat schlimmer wird. Thüringen ist laut

Prognosen hier über Gebühr betroffen. Trotzdem ist klar, dass für insbesondere die

Mandatsträger im Kreis Gotha weiterhin die konstruktive und ehrliche Zusammenarbeit mit

allen anderen Parteien an erster Stelle steht.

Der Ortsvorsitzende von Waltershausen, Jörg Thier, ist persönlich enttäuscht vom

Generalsekretär Bijan Djir-Sarai, der noch zum Landesparteitag vor zwei Wochen in Ilmenau

zur Ampel gestanden hat. Dabei wurde offensichtlich hinter den Kulissen längst der

Wahlkampf vorbereitet. Es wäre ehrlicher gewesen, den Bürgerinnen und Bürgern reinen

Wein einzuschenken.

Die Ortsvorsitzende von Gotha, Steffi Ziegenbalg, betont dabei, dass wir die guten Kontakte

auf kommunaler Ebene weiter pflegen werden. „Wir haben im Stadtrat in Gotha seit vielen

Jahre eine sehr erfolgreiche Fraktion. Vielleicht sollten sich die Bundespolitiker mal eine

Scheibe abschneiden“, drückt sie klar ihre Enttäuschung über dieses Schmierentheater aus.

Der Kreisvorsitzende Christian Döbel ist persönlich enttäuscht nicht nur von Christian

Lindner, mit dem er vor zehn Jahren persönlich regelmäßig im Kontakt stand. „Jeder Bürger

muss auf Arbeit und im privaten Leben Kompromisse eingehen, um Ziele zu erreichen. Doch

bei unserer Bundesregierung habe ich eher den Eindruck, dass kaum jemand ernsthaft das

Land voranbringen möchte.“ Dass der Gothaer Kreisverband der FDP weiterhin für die im

Kommunalwahlkampf versprochenen Ziele kämpfen wird, steht für die Mitglieder außer

Frage.



Mit freundlichem Gruß

Kreisvorsitzender und Kreistagsmitglied. Stadtrat Waltershausen

Christian Döbel

FDP Ortsverband Gotha zum „Bruch“ der Berliner Koalition



„Lieber ein Ende mit Schrecken“ als ein „Schrecken ohne Ende“ - das war der Tenor der

turnusmäßigen Beratung der Mitglieder des Ortsverbandes der Gothaer FDP am

Donnerstagabend. Man war sich einig, dass bei der Unvereinbarkeit der politischen Ziele der

drei in der Regierungskoalition agierenden Parteien diese Situation eintreten musste.

Allerdings waren Zeitpunkt und Form nicht unbedingt vorhersehbar. Natürlich ist die

Diskussion um den Haushalt immer ein Prüfstein für das Funktionieren der Regierung, so die

Vorsitzende des Ortsverbandes Steffi Ziegenbalg. Letztendlich war die Schuldenbremse des

Grundgesetzes offensichtlich ausschlaggebend für die Entwicklung der Regierungskrise. Die

Forderung nach möglichst zeitnahen Neuwahlen durch das Stellen der Vertrauensfrage durch

den amtierenden Bundeskanzler wurde von den Teilnehmern der Beratung ausdrücklich

unterstützt. Sowohl die international komplizierte Lage, als auch die wirtschaftliche Situation

in Deutschland fordert ein schnelles Handeln.

Ortsverbandsvorsitzende und Stadträtin aus Gotha - Steffi Ziegenbalg